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Exklusivinterview: Klaus Klimawandel

In Interviews am 14. August 2011 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

In den letzen Tagen und Wochen wurde es ruhig um den Klimawandel. Was ist geschehen? Nur ein One-hit-Wonder, Burnoutsyndrom oder doch nur systematische Verdrängung aus den Medien, um von der ausgehenden Gefahr abzulenken? In dem nachfolgenden Interview berichtet der Klimawandel exklusiv über seine Zukunft.

Wie darf ich Sie ansprechen? Herr, Frau oder von und zu?

Also meine Freunde nennen mich Klaus. Sie Herr Klimawandel.

Okay, schön. Wie geht es Ihnen Herr Klimawandel?

Mir geht es eigentlich sehr gut, nur halt das scheiß wetter draußen nervt.

Das freut mich. Und was für eine Überleitung, als hätten wir das vorher abgesprochen, können Sie das Wetter nicht beeinflussen, wenn es Sie halt nervt?

Genau so hatten wir das doch abgesprochen. Ne, ich kann das Wetter natürlich nicht beeinflussen, schließlich mache ich das Wetter nicht.

Wer macht das Wetter den Ihrer Meinung nach?

So wie es der Zufall will, blähende Kühe sind es mit Sicherheit nicht.

Hört, hört. Man hört immer wieder in den Nachrichten, dass Sie unaufhaltsam sind und unberechenbar. Experten sagen, wenn die Jahresdurchschnittstemperatur um einige Grad steigt wird ein Wetter wie zum Ende der letzen Eiszeit erwartet. Wissen Sie da mehr drüber?

Dass scheinen mir so Ex-Experten zu sein. Was ist das für eine sinnentfernte Frage?

Ich wollte Sie jetzt auf keinen Fall in Wallungen bringen. Wir streichen die Frage. Könnten Sie sich vorstellen, dass in den nächsten Jahren das Ende einer neuen Eiszeit bevorsteht?

Los, vor die Tür. Eins gegen Eins.

—Interviewunterbrechung, das Gesprächsklima muss sich ein wenig abkühlen—

Entschuldigen Sie. In letzter Zeit bin ich schnell reizbar. Wissen Sie es ist schwer. Vor einigen Monaten war von mir täglich in den Nachrichten zu hören und plötzlich interessiert man sich kaum noch für mich. Mir fehlt das Gefühl gebraucht zu werden. Schwangere berichten von ähnlichen Symptomen, nach einer Geburt.

Kein Problem. Ich bin Profi. Letze Woche war der Herr Schweinegrippe hier. Total abgebrannt. War nicht schön. Wollen Sie nochmal mit einem großen Comeback auffahren?

Ja, an sowas hatte ich gedacht. Mein PR-Berater hat einen großen Fisch an der Angel. In England soll es im letzen Monat an 32 Tagen geregnet haben und auf den Zug spring ich natürlich auf. Das wird eine riesen Nummer, dass sag ich Ihnen.

Sie haben also garkeinen Einfluss auf das Wetter. Sie kaufen sozusagen nur die rechte daran?

Das ist das ganze Geheimnis. Mein Urgroßvater war im selben Gewerbe, aber nur wenig erfolgreich. Damals hatten die Menschen halt richtige Probleme.

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der Klimapolitikequalizer

In Politik am 14. August 2011 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , ,

Die Bundesregierung hat mit der Europäischen Union ein „Klimawandelstopppaket“ geschnürt. Die können nämlich durch gezielte Ein- und Ausschaltung von bestimmten Faktoren, wie der Abgasbegrenzung und der Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, die Jahresdurchschnittstemperatur um Exakt 1 Grad Celsius senken. Mein lieber Mann, Hut ab. Wieso wird den nicht noch ein bisschen mehr an den Barometern geschraubt, sodass es in der Wüste mal bisschen regnet, immer so trocken ist es da. Schön fänd ich auch im Winter bisschen mehr Sonnenschein, dann ist es beim Schlittenfahren nicht immer so kalt.

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Tagebuch aus Suchmaschinenbegriffe

In Kategorie 4 am 16. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , ,

Viele Menschen sind täglich mehrere Stunden im World-Wide-Web unterwegs. Als Navigationssystem ist eine Suchmaschine unumgänglich. Je nach Interessen sehen die Suchbegriffe natürlich unterschiedlich aus. Mit allen gespeicherten Suchbegriffen kann man sich prima ein Tagebuch erstellen.

Das nachfolge Beispiel zeigt Suchbegriffe vom 15.12.2010: (teilweise freierfunden)

Verschlafen Arbeit ausreden

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Porno auf Arbeit Kündigungsgrund?

freie Stellen

Geld verdienen Internet

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Abschaffung der Kopfnoten. Nicht sehr geistreich.

In Politik am 16. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Vor nicht allzu vielen Jahren haben sich die Politiker und die Schulbehörden gedacht, wenn wir die Kopfnoten wieder einführen werden sich die Schüler schon besser benehmen. In den letzen Tagen sind sie wieder in der Realität gelandet. Nur aufgrund von Bewertungsmaßstäbe für soziales Verhalten, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit werden diese Tugenden nicht verbessert. Halt lediglich nur bewertet. Nun hat es die Runde gemacht, dass es nicht viele Schüler sonderbar beeindruckt hat. Nachdem sehr viele Schüler aufgrund von schlechten Kopfnoten schlechte Arbeitsmarktchancen haben sollen die Kopfnoten wieder abgeschafft werden. Anstatt zu versuchen die Ursachen zu finden, werden die Kopfnoten einfach wieder abgeschafft. Peinlich für das deutsche Schulsystem.

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Ich benutze Suchmaschinen zur Rechtschreibeüberprüfung

In Kategorie 4 am 15. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

In Textbearbeitungsprogrammen werden die Rechtschreibeüberprüfungen stetig verbessert. Nichtsdestotrotz helfen Suchmaschinen bei Redewendungen, einzelnen Wörtern und Standardformulierungen besser. Ein Tipp für alle die, beim Texte schreiben, häufiger vor schwierigen Wörtern, am liebsten kapitulieren würden.

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Was ich gerade mache?

In Kategorie 4 am 15. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , ,

Ich bewundere teilweise die ambitionierten „Was ich gerade mache“-Autoren. Jede viertel Stunde wird aktualisiert.

Bin müde. Gleich arbeiten.

Auf der Arbeit. Sau viel zu tun.

Freu mich schon auf Wochenende. Bin immer noch auf der Arbeit.

Arbeit.

Arbeit.

Abreit.

**Arbeit.

Gleich endlich Feierabend. Erst mal Solarium.

War anscheinend doch nicht so viel zu tun. Das Problem ist, wie bei vielen anderen Dingen im Leben, das die meisten Denken es interessiert irgendwen. Nein, tut es nicht. Bei Prominenten, was mich übrigens auch nicht interessiert, kann ich aber wenigstens sagen, sie sind Prominent.

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Dabei kann man mit „Was ich gerade mache“ auch durchaus lustige Dinge treiben.

Grade mache ich alles mit Lineal.

Der Nutzer über mir Stinkt.

Ich weiß was ihr gerade macht.

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PS: Der Kommentar „Was du hier schreibst interessiert auch kein“ wird direkt jelöscht.

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Medienwelt – Teil 2: Die Werbung nimmt es sportlich.

In Titelstory Medienwelt am 14. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Die Werbung ist schon etwas Tolles. Ich habe eine clevere Geschäftsidee oder möchte mich selbstständig machen. Damit mein Unterfangen bekannt wird muss ich Werbung machen. Werbung im TV, was die meisten Menschen erreichen würde, kann man sich nicht leisten. Ein Werbespot der in einem Werbeblock eines 20:15 Uhr Spielfilm läuft kann leicht 200.000 €uro beanspruchen. Also, schaltet man eine kleine Werbeanzeige in der lokalen Zeitung. Dadurch werden nicht vielen Leute erreicht. Das in den Medien mittlerweile nur noch 30 verschiedene Unternehmen werben ist eine andere Baustelle, Freunde.

Meine Werbung lasse ich mir viel kosten. Ich kaufe immer die teuersten T-Shirts, Hosen und Schuhe, weil auf denen immer die größte Werbung ist. Leider nicht meine Werbung, dafür die Werbung von den Designern. Mein Lieblingsdesigner ist „Made in Korea“. Da klebt dann manchmal Kinderblut dran, aber ich habe in der Werbung schon tolles Waschpulver gesehen.

Trauriger weise hat die Werbung auch den Fußball kaputt gemacht, meiner Meinung nach. Auf die Wettskandale möchte ich gar nicht eingehen. Spieler bekommen horrende „Förderungen“ von Unternehmen. Sie sollen sich lediglich vor bestimmten Werbeplakaten fallen lassen. Personen kassieren Millionen für die Vergabe der Stimmen für den Austragungsort der Weltmeisterschaft. Damit in den Ländern, in denen der Fußball leider noch nicht den erwünschten Profit einbringt, die Menschen mehr für Fußball begeistert werden.

Ich interessiere mich schon lange nicht mehr für Fußball. Ich finde es nur schade für die Fans. Für viele Menschen ist der Fußball ein wichtiger Teil des Lebens. Spieler werden angebetet. Tausende von €uros für Fanartikel ausgeben. Einige sind dem glauben verfallen die Spieler spielen ihrem Verein aus Leidenschaft und liebe zu den Fans. Leider spielen die Spieler einfach nur in den Vereinen, die sie persönlich weiterbringen. Es steht außer Frage, dass bei einem Vereinswechsel alle Fanartikel in der neuen Farbe gekauft werden. Dieses Phänomen gibt es nicht nur beim Fußball, auch beim Autorennen läuft es genau so ab. Wenn Sie ein großer Fußball-Fan sind, versetzen Sie sich mal in die Lage eines Profispielers. Sie verdienen im Jahr mehrere Millionen €uro. Hinzukommen riesige Einnahmen von Werbeverträgen. Was würden Sie einer Familie sagen, die am Ende des Monats nichts mehr im Kühlschrank hat, weil der Fußballbegeisterte Vater alles für den Verein ausgegeben hat? Es wär Ihnen wahrscheinlich auch total egal. Aber Ihrem Lieblingsspieler wäre das sicher nicht egal, oder?

Vor einiger Zeit kam ein passender Beitrag dazu in den Nachrichten. Ein „Nationalheld“, also ein Fußballnationalspieler, verklagte einen selbstständigen Sportartikelverkäufer. Dieser Verkäufer hatte auf seiner Internetpräsenz ein Gewinnspiel. Bei diesem Gewinnspiel musste man sich anmelden und man konnte einen Fußball gewinnen. Auf der Gewinnspielseite war ein Foto des Nationalspielers abgebildet der einen Fußball in der Hand hält. Das war anlass genug den Unternehmer auf 10.000 €uro Schadenersatz zu verklagen, aufgrund der Verletzung der Persönlichkeitsrechte. 10.000 €uro ist für einen kleinen Unternehmer eine menge Geld. Ich mein der Fußballspieler merkt nicht, ob auf seinem Konto 10.000 €uro fehlen oder nicht. Solche Menschen, solche Spieler werden von Millionen Menschen bejubelt. Solche Nachrichten kommen meist in den Spätausgaben, weil in den Mittagsmagazinen die lange Berichterstattung von der Ehrung der Nationalspeiler durch das Bundesverdienstkreuz lief. Bei der Ehrung konnte ich leider nicht anwesend sein, aber ich habe mir geschworen bei der Heiligsprechung einen Platz in der ersten Reihe zu reservieren.

Es ist heutzutage selbstverständlich, dass Fußballergebnisse in den Nachrichten genannt werden. Aber immer nur am Schluss, damit die Vorangegangenen Meldungen über 5 Tote Soldaten an Wertigkeit verlieren. Ich warte auf den Tag, wo der Nachrichtensprecher in Mannschaftstrikot, mit gut sichtbarer Werbung, über die neusten Meldungen berichtet:

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Afghanistan: Terroristen 0 – 5 Soldaten

Tot durch Grippe: Schweinegrippe 1.000 – 120.000 Grippe

Klimawandel: Gletscher 0 – 0 Waldbrennen

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Fortsetzung folgt:

Medienwelt – Teil 3: Ausstieg aus der Medienhölle.

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Spritzschutz für tiefhängende Hoden

In Kategorie 4 am 13. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen:

Patentanmeldung ist fast durch. Die Idee kam mir auf einer Kneipentoilette. Ich bin nicht sehr groß und ich musste immer in die Kabinen gehen, weil er sonst im Wasser hängt. Beim abspülen kam teilweise so viel Wasser hoch, dass man ne halbe Stunde Fönen musste. Demnächst schnallt man sich den Schutz um und kann ihn nachdem Gebrauch in der Toilette entsorgen.

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rauben statt laden

In Kategorie 4 am 12. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Wer in Deutschland beim herunterladen von urheberrechtlichen Materials erwischt wird, muss mit höheren Sanktionen rechnen, als ein Dieb der in einem Elektronikmarkt CDs klaut oder Leuten auf der Straße den mp3-Player abzieht. Beruhigend. Deshalb lade ich nur von geklauten Computern herunter.

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Terroristenwarnung. Vegetarier sind schuld.

In Nikotin am 12. Dezember 2010 von journalportrait Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Trinkhallenbesitzer bringen den Sprengstoff unter das Volk. Zigaretten. Jeder Zug kann tödlich enden. Besonders,  wenn man auf den Gleisen steht.

Während der Ausbildung lernen die Terroristen wie man den Stoff verteilt. Der versteckte Hinweis, „Rauchen kann tödlich sein“ wird meist nicht entdeckt. Vegetarier schöpfen viermal so häufig verdacht. Um nicht aufzufallen kaufen Vegetarier Zigaretten und werfen sie dann in den Müll. Aus ungeklärten Gründen haben die Terroristen es herausgefunden und eine neue Methode entwickelt, selbstzündende Zigaretten, besser bekannt als Selbstmordattentäter. Diese Methode ist wesentlich aggressiver. Es wird nicht mehr nur die Zigarette angezündet, sondern direkt der ganze Mensch. Orte an denen sich überdurchschnittlich viele Vegetarier aufhalten, wie Bibliotheken und Second-hand-Shops, könnten mögliche Anschlagsziele sein.

Echte Wissenschaftler haben weitere schreckliche Details bekanntgegeben. Neuartige Zigaretten sollen durch Hörensagen tödlich sein. In Übersee ist jemand an Krebs gestorben ohne jemals geraucht zu haben.

Neusten Studien zufolge werden Raucher zu 78 % schneller Zigarettenabhängig. Raucher können durchatmen. Aufgrund der konsequenten Terrorbekämpfung, mit der Maßnahme, dass sich Raucher nicht in Bars oder  öffentlichen Plätzen aufhalten dürfen, sind 95 % aller Menschen gerettet.

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